Meine Werke bezeichne ich als „Grübelbilder“. Sie helfen uns, Zweifel und Zwiespältigkeit, die uns oft im Leben begleiten, in einem anderen Licht zu sehen.

In unserer vermeintlich aufgeklärten Gesellschaft, in der alles scheinbar geregelt ist, wird unter anderem versucht alles möglichst einfach zu halten. Nicht zuletzt entstehen viel Misstrauen und Zweifel, dadurch dass das ganze umso komplizierter und unübersichtlicher wird. Ein weiterer Grund besteht darin, dass die meisten Menschen vieles wissen und genau verstehen wollen. Letztendlich führt es zu keinem Schluss. Je mehr man versucht die Wahrheit zu verstehen, umso mehr gerät man ins Grübeln.

Eric Hubbes Fantastische Welten
Victory

Und hier liegt der Schlüssel zu meiner Kunst. Ich nutze den Antrieb, den das „Grübeln“ in mir verursacht, um Bilder entstehen zu lassen. Deshalb bezeichne ich meine Werke als „Grübelbilder“.
Beim Arbeiten lasse ich alle Zweifel und Beschränkungen los und gebe mich dem Lauf meiner Launen und Gedanken hin.
Wie in Trance lasse ich auch spiralförmige geometrische Formen und fraktale Muster in meine Bildern einfließen und es entstehen Fantastische Welten, die die negativ belastete Seite des Grübelns auflösen.

Ich versuche die Vielzahl meiner Gedanken während des Malens zueinander in Beziehung zu bringen. Genauso der vergebliche Versuch beim Grübeln, Antworten auf alle Fragen und ein Ergebnis zu finden, um wieder innere Ruhe und Harmonie zu erlangen, nutze ich die Erregung mit Ästhetik und Komposition eine traumartige Welt voller Rätsel zu erschaffen, die den Betrachter zum Nachdenken anregt. 

Eric Hubbes Fantastische Welten
Der Dom zu Köln

Sehr oft entdeckt er etwas Neues, dass ich nicht bewusst gemalt habe. Hierdurch hat meine Kunst Wiedererkennungswert, denn ich kann meine „Grübelmalweise“ vielfältig nutzen und damit experimentieren. Die Entdeckung der „Grübelkunst“ leitet mich dazu, sie auch als nachrichtenbringendes Medium zu nutzen. Vor allem soll sie unterhaltsam und inspirierend sein.

Ich will dem Betrachter das Gefühl geben, dass Hoffnung und Schönheit nicht unbedingt immer in der Wahrheit oder in der Erkenntnis, sowie der Aufklärung von Dingen liegt, sondern in der Mystik und der Magie, die das Verborgene und Geheimnisvolle in uns auslösen.
In den fantastischen Welten, die meine Bilder widerspiegeln, hat man in der Ferne die Hoffnung, dass alles einen höheren Sinn hat. Ihn nicht zu kennen, sollte uns dazu antreiben, jeden Tag neu zu entdecken.